Vita

Aiki Mori-von Schnitzler  - Cellistin -


Aiki Mori-von Schnitzler wurde 1988 in Japan geboren. Im Alter von sechs Jahren begann sie mit dem Klavierspiel. Mit acht Jahren entdeckte sie ihre Liebe zum Violoncello und begann ihre Ausbildung bei dem renommierten Cellisten Hakuro Mohri.   Bereits nach ein paar Jahren nahm sie an verschiedenen Meisterkursen in Japan, Deutschland und Frankreich bei Philippe Muller, Alexander Rudin, Young-Chang Cho, und Wolfgang Boettcher teil.  


Im Alter von 15 Jahren wurde sie in die Meisterklasse von Frans Helmerson an der Hochschule für Musik und Tanz Köln aufgenommen, wo sie 2009 ihr Diplom erwarb. Ihr Kammermusikspiel wurde gefördert von Harald Schoneweg, Rainer Moog, Anthony Spiri, Richard Gwilt, und Pavel Gililov. Außerdem wirkte sie 2008 beim Abschiedskonzert von York Höller in der Musikhochschule Köln mit. Weitere wichtige Impulse für ihre künstlerische Entwicklung erhielt die junge Musikerin bei Karine Georgian in London und Roland Pidoux in Paris.  


Aiki Mori-von Schnitzler ist bei mehreren renommierten Wettbewerben in Japan ausgezeichnet worden. Sie errang u.a. den ersten Preis und den Grand Prix beim „Wettbewerb für klassische Musik Japan“ und den Goldenen Preis beim „Stars von Morgen Wettbewerb“. Beide Preise erhielt sie als jüngste Preisträgerin in der Geschichte dieser Wettbewerbe.   Ihre internationale Konzerttätigkeit führte die junge Künstlerin nach Deutschland, Frankreich, Italien, England, in die Schweiz, die Ukraine, nach Polen und Russland. Als Solistin nahm sie u.a. Einladungen zum „Philharmonischen Orchester Chernigov“ (Ukraine), zum „Kammerorchester Kaluga“ (Russland) zum „Ensemble Anglo-Japanese Society of Wessex“ (England) und “Folkwangkammerorchester Essen” (Deutschland) an. Als Kammermusikerin konzertierte Aiki Mori-von Schnitzler u.a. mit Paul van Zelm, dem Konzertmeister und den Mitgliedern des NHK-Sinfonieorchesters und des Philharmonischen Orchesters Nagoya. Die Cellistin wurde von Kritikern für ihren „unvergleichlichen Ausdruck“, ihren „wunderbar warmen Ton“ und ihr „kraftvolles Spiel“ gelobt. 

 

2013 gründete sie gemeinsam mit der Pianistin Asa Mori und dem Geiger Werner von Schnitzler das Mori Trio, mit dem sie, neben zahlreichen Auftritten im In und Ausland, im Jahr 2018 die Debut CD mit Klaviertrios von Antonin Dvorak beim Label Haenssler veröffentlichte. Diese Aufnahme wurde von der internationalen Fachpresse gefeiert und u.a. vom  BBC, Radio France, dem tschechischen Rundfunk Vltava, Radio Luxemburg 100,7 und Radio Bremen vorgestellt. In der Saison 2019/2020 wird das Mori Trio, gemeinsam mit dem Folkwangkammerorchester Essen unter Johannes Klumpp, sein Debut mit dem Tripelkonzert von Beethoven geben.


Aiki Mori-von Schnitzler ist außerdem eine leidenschaftliche Pädagogin. Sie gab Meisterkurse u.a. beim Internationale Musikforum Refrath und bei einem Kammermusikmeisterkurs in Yokohama, Japan.