Aiki Mori wurde in Japan geboren. Im Alter von sechs Jahren begann sie mit dem Klavierspiel. Mit acht Jahren entdeckte sie ihre Liebe zum Violoncello und begann ihre Ausbildung bei dem renommierten Cellisten Hakuro Mohri. Bereits nach ein paar Jahren nahm sie an verschiedenen Meisterkursen bei Philippe Muller, Alexander Rudin, Young-Chang Cho, und Wolfgang Boettcher teil. Im Alter von 15 Jahren wurde sie in die Meisterklasse von Frans Helmerson an der Hochschule für Musik und Tanz Köln aufgenommen, wo sie 2009 ihr Diplom erwarb. Ihr Kammermusikspiel wurde gefördert von Harald Schoneweg, Rainer Moog, Anthony Spiri, Richard Gwilt, und Pavel Gililov. Außerdem wirkte sie 2008 beim Abschiedskonzert von York Höller in der Musikhochschule Köln mit. Weitere wichtige Impulse erhielt sie bei Karine Georgian in London und Roland Pidoux in Paris.
Aiki Mori errang u.a. den ersten Preis und den Grand Prix beim „Wettbewerb für klassische Musik Japan“ und den Goldenen Preis beim „Stars von Morgen Wettbewerb“. Beide Preise erhielt sie als jüngste Preisträgerin in der Geschichte dieser Wettbewerbe. Als Solistin nahm sie u.a. Einladungen zum „Philharmonischen Orchester Chernigov“ (Ukraine), zum „Kammerorchester Kaluga“ (Russland) zum „Ensemble Anglo-Japanese Society of Wessex“ (England) und zum “Folkwangkammerorchester Essen” (Deutschland) an. Als Kammermusikerin konzertierte sie u.a. mit Ralph Manno, Paul van Zelm, Junichro Murakami, Junko Shioda, Zamira Kumarzhanova, Oleg Poliansky.
2013 gründete sie das „Mori Trio“, mit dem sie beim Label Haenssler ihre Debut CD mit Klaviertrios von Dvorak veröffentlichte. Diese Aufnahme wurde von der internationalen Fachpresse gefeiert und u.a. vom BBC, Radio France, dem tschechischen Rundfunk Vltava, Radio Luxemburg 100,7 und Radio Bremen vorgestellt. Das "Piano-Trio Nr.1" von Reto Stadelmann wurde dem Mori Trio gewidmet und im Jahre 2021 uraufgeführt. Und das Traditionelle japanische Volkslied "Karatachi no hana (Die Blüten des Orangenbaums)" wurde von Reto Stadelmann ebenfalls für das Trio bearbeitet.
Die Cellistin wurde von Kritikern für ihren „unvergleichlichen Ausdruck“, ihren „wunderbar warmen Ton“ und ihr „kraftvolles Spiel“ gelobt. Aiki Mori ist auch die Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik wichtig und arbeitet regelmässig zusammen mit Komponisten wie Johannes Marks und Reto Stadelmann. Das 2024 von Johannes Marks komponierte "Konzert für Violoncello und Ensemble" ist Aiki Mori gewidmet und wurde auch von ihr mit dem "Ensemble Sinfonia NRW" uraufgeführt.
Mit dem Geiger Werner von Schnitzler ist sie Artist in Residence beim Europäischen Klassikfestival 2025 im Rahmen der Kammermusikreihe "Ars musica ad Lupiam".
Sie ist außerdem eine leidenschaftliche Pädagogin. Sie gab Meisterkurse u.a. beim Internationale Musikforum Refrath und bei einem Kammermusikmeisterkurs in Yokohama, Japan.